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| Foto: Ekko von Schwichow www.schwichow.de |
Christa
Wolf
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(Christa Ihlenfeld)
*18.März 1929 in Landsberg an der Warthe, +1.Dezember 2011 in Berlin
Stationen u.a.: 1945 Umzug nach Mecklenburg. 1949 SED-Mitglied. 1945-53 Germanistik-Studium in Leipzig und Jena. Die Diplomarbeit "Probleme des Realismus im Werk Hans Falladas" schreibt sie bei Hans Mayer. 1951 Heirat mit Gerhard Wolf. 1952 Geburt der Tochter Annette. 1953-62 Kritikerin, Lektorin, Herausgeberin. 1956 Geburt der Tochter Katrin. Seit 1962 freie Schriftstellerin. 1963-67 Kandidatin des ZK der SED. 1982 Gastdozentur in Frankfurt. 1987 Gastdozentur in Zürich. 1993 werden Dokumente gefunden, die eine kurzzeitige Zusammenarbeit mit der Stasi in den 50iger Jahren belegen.
Arbeitsgebiete: Lyrik, Erzählung, Essay, Hörspiel
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl):
Kunstpreis der Stadt Halle/Saale (1961). Heinrich Mann-Preis der DDR
(1963). Nationalpreis der DDR (1964). Wilhelm
Raabe-Preis
der Stadt Braunschweig (1972 - wird von ihr abgelehnt). Theodor Fontane-Preis (1972).
Bremer Literaturpreis (1977). Georg
Büchner-Preis,
Darmstadt (1980). Franz Nabl-Preis
der Stadt Graz (1983). Schiller-Gedächtnispreis
des Landes Baden-Württemberg (1983). Österreichischer Staatspreis für Europäische
Literatur (1985). Geschwister-Scholl-Preis der Stadt München (1987). Nationalpreis der
DDR (1987). Samuel-Bogumil-Linde-Preis, Thorn/Göttingen. Nelly
Sachs-Preis
der Stadt Dortmund (1999). Deutscher Bücherpreis, Leipzig
(2002). Homer-Lyrik-Preis,
Canakkale/Türkei (2002). Hermann
Sinsheimer-Preis für Literatur und
Publizistik der Stadt Freinsheim (2005). Thomas Mann-Preis,
Lübeck/München (2010). Uwe Johnson-Preis
(2010).
- 1955-77 Mitglied im Schriftstellerverband der DDR.
Veröffentlichungen
(Auswahl): Moskauer Novelle (1959). Blickwechsel, Erz. (1970). Der geteilte Himmel (1963). Ein Juninachmittag, Erz. (1967). Nachdenken über Christa T. (1969). Lesen und Schreiben (1971). Till Eulenspiegel (1972). Unter den Linden, Geschichten (1974). Kindheitsmuster, Roman (1976). Kein Ort.Nirgends (1979). Kassandra, Roman (1984). Sommerstück, Roman (1989). Was bleibt (1979/1990, Luchterhand). Auf dem Weg nach Tabou, Chronik (1994). Medea-Stimmen (1996). Störfall, Roman (1987). Essays, Gespräche, Briefe 1975-86 (2000, Luchterhand). Leibhaftig, Erz. (2002, Luchterhand). Ein Tag im Jahr, Tagebuch (2003, Luchterhand). Christa Wolf/Anna Seghers:Das dicht besetzte Leben, Briefe, Gespräche, Essays (2003, Aufbau TB, hrsg. von Angela Drescher). Christa Wolf.Charlotte Wolf.Ja, unsere Kreise berühren sich, Briefe (2004, Luchterhand). Mit anderem Blick, Erzählungen (2005, Suhrkamp). Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud, Roman (2010, Suhrkamp).Sekundärliteratur (Auswahl): Christa Wolf.Eine Biografie (2002, Kindler, hrsg. von Jörg Magenau). Christa Wolf.Eine Biografie in Bildern und Texten (2004, Luchterhand, hrsg. von Peter Böthig). Sich aussetzen.Das Wort ergreifen: Texte und Bilder zu 80. Geburtstag von Christa Wolf (2009, Wallstein-Verlag, hrsg. von Therese Hörnigk). Christa Wolf. Leben, Werk, Wirkung (2006, Suhrkamp BasisBiographie, von Sonja Hilzinger).
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